Zeitung 2019 - Von Meiendorf bis zur EU

 

 

Unsere Kandidaten für die Bezirkswahl

 

Marlies Riebe

Liebe Meiendorferinnen und Meiendorfer,

 

mein Name ist Marlies Riebe, ich bin Mitglied der SPD- Fraktion Bezirksversammlung Wandsbek und möchte mich im Folgenden kurz vorstellen. Ich lebe seit 20 Jahren mit meiner Familie im Stadtteil, habe zwei (fast) erwachsene Kinder, bin von Beruf Angestellte und in der Freizeit fahre ich gerne Fahrrad oder gehe mit unserem Hund spazieren. In der Kommunalpolitik engagiere ich mich, weil ich mich gerne für meine Mitmenschen einsetze und ich die Entwicklung unseres Stadtteils mitgestalten möchte.

 

Seit 2011gehöre ich der Bezirksversammlung Wandsbek an; zunächst als zugewählte Bürgerin im Regionalausschuss, dann seit Februar 2013 als Abgeordnete der Bezirksversammlung Wandsbek. Im Mai 2014 konnte ich mein Mandat für die Bezirksversammlung wiedererringen und bin seitdem Mitglied im Regionalausschuss, dessen Vorsitzende ich auch bin, außerdem im Ausschuss für Bauprüfangelegenheiten, sowie in den Ausschüssen für Planung und Wirtschaft und Verkehr.

 

In der letzten Legislaturperiode habe ich mich intensiv mit der Neuplanung und Umgestaltung des Einkaufstreffs Spitzbergenweg auseinandergesetzt, in enger Abstimmung mit dem Investor, der Verwaltung und allen politischen Gremien und mit den Bürgern vor Ort, für die das Einkaufszentrum schließlich gebaut werden soll. Besonders erfreulich ist dabei der Umstand, dass hier nicht nur ein neues Einkaufszentrum gebaut werden soll, sondern auch 130 Wohnungen, davon 30 % öffentlich geförderter Wohnraum. Der fertige Bau eine deutliche Steigerung der Lebens- und Aufenthaltsqualität im Stadtteil mit sich bringen.

 

Im Regional- und Verkehrs Ausschuss setzen wir uns immer wieder mit den Straßenverhältnissen im Stadtteil auseinander und haben auch z.B. die Neugestaltung der Meiendorfer Straße, der Sanierung des Nordlandwegs und andere Straßenbauvorhaben begleitet. Die Anregungen der Bürger vor Ort nehmen wir ernst und versuchen, ihre Ideen und Interessen in die Planungen der Verkehrsbehörde einfließen zu lassen. Wenn Sie Fragen oder Anregungen zu meiner kommunalpolitischen Tätigkeit habe, kommen Sie gerne auf mich zu. Schreiben Sie mir unter marlies.riebe@spdfraktion-wandsbek.de

 

 

 

Nesamuddin Saadat

Ich heiße Nesamuddin Saadat, bin 60 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder.

 

Seit über fast 30 Jahren habe ich die deutsche Staatsbürgerschaft. Seit 2002 wohne ich in Hamburg-Meiendorf und seit zwei Jahren bin ich Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und bringe mich hier aktiv in den Distriktvorstand ein. Beruflich komme ich aus der Softwarebranche und habe das Fach Automatisierungstechnik mit Schwerpunkt Software-entwicklung an der Hochschule Reutlingen studiert, das ich mit Diplom abgeschlossen habe. Zurzeit arbeite ich als freier Dozent für Fachinformatik und als Dolmetscher für die Sprachkombination Dari / Persisch – Deutsch.

 

Ich bewerbe mich für einen Platz auf der Wahlkreisliste zur Bezirksversammlung und möchte mich auch gern im Regionalausschuss oder einem anderen Unterausschuss der Bezirksversammlung einbringen und die Belange aller Bevölkerungsgruppen - speziell in Meiendorf und natürlich darüber hinaus - vertreten. Ich möchte Ansprechpartner für alle Bevölkerungsgruppen sein.

 

Meine Interessen Bildung, Bildungsgerechtigkeit, politische Bildung, kindliche Früherziehung, Integration und Kultur. Meine Hobbies sind Lesen, Sport, Joggen und Musik.

 

 

 

Tina Heck

Ich bin 37 Jahre alt, wohne seit Dezember 2015 hier im schönen Meiendorf und bin seit 2018 in der SPD aktiv tätig.

 

Nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung als Zytologieassistentin absolviert und bis Juni 2018 erfolgreich in einem Labor gearbeitet. Berufsbegleitend habe ich mit viel Freude ein Fernstudium absolviert, das ich 2017 mit dem akademischen Grad „Gesundheitsökonomie B.A“ beendet habe. Seit Juli 2018 arbeite ich nun als Therapiekoordinatorin in einem renommierten Hamburger Krankenhaus. Die Erfahrung des Fernstudiums hat mir gezeigt, dass man alles schaffen kann, wenn man etwas dafür tut.

Meine Interessen liegen besonders im Gesundheits- und Sozialpolitischen Bereich, denn das „Wohlergehen meiner Mitmenschen ist meine tägliche Arbeit“. Meine offene Art und Kommunikation, sowie meine Hilfsbereitschaft und mein Engagement zeichnen mich aus. Selbstverständlich werde ich als Ansprechpartnerin für Sie vor Ort sein und mich in den entsprechenden Ausschüssen für Ihre Interessen einsetzen. Meine Hobbies sind reisen, lesen, backen und immer neues lernen.

 

 

 

Sascha Voigt

Mein Name ist Sascha Voigt und ich bin 32 Jahre alt. Von Beruf bin ich gelernter Einzel-handelskaufmann und Bürokraft.

 

Seit 2010 bin ich Mitglied der SPD Meiendorf. Ebenso lang auch Mitglied oder Beisitzer in deren Vorstand und der Jusos in Rahlstedt.

 

Seit 2014 bin ich zugewählter Bürger im Regionalausschuss in Rahlstedt. Die Arbeit im Regionalausschuss und das Einsetzten für die Belange der Bürger, sowie das Durchsetzen der gemeinsam erarbeiteten Ziele der SPD macht mir sehr viel Freude.

 

Meine Hauptthemen unter anderem im Vorstand sind die Arbeits-, Regional- und Sozialpolitik. Des Weiteren interessiere ich mich aber auch, für die Verkehrs-, Schul- und Finanzpolitik. In meiner Freizeit treibe ich gerne Sport, verreise, lese und bin ehrenamtlicher Mediator.

 

Meine Ziele als Bezirksabgeordneter, sind unter anderem die Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum, einer noch besseren Infrastruktur und die Optimierung der Verkehrswege. Ebenfalls liegen mir die Sozialpolitik, die Schaffung von mehr Arbeitsplätzen und mehr Sauberkeit in unserer schönen Stadt sehr am Herzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bebauungsplan Rahlstedt 78/Volksdorf 25

 

In Meiendorf waren seit einiger Zeit bei Neubauvorhaben Bebauungen zu beobachten, die dem Geist des Bebauungsplanes zuwiderlaufen.

 

Wie konnte es zu dieser Entwicklung kommen?

 

Der ursprüngliche Bebauungsplan wurde 1982 mit dem Ziel aufgestellt, den gewachsenen Charakter als Einfamilienhausgebiet zu erhalten. Der Bebauungsplan beschränkte sich dabei nicht auf die Festsetzung des Bestands, sondern ermöglichte eine planvolle Verdichtung und städtebaulich geordnete Zweitbebauung. U.a. wurde, wo möglich, im Blockinnenbereich eine zusätzliche zweite Baureihe durch Baugrenzen festgesetzt. Die Festsetzungen des Bebauungsplans erscheinen daher grundsätzlich noch aktuell. Der Plan lässt eine weitere Verdichtung zu, die auch heutigen, in der Regel erweiterten Ansprüchen genügt. Gleichzeitig wurde festgelegt, dass nur Einzel- und Doppelhäuser mit insgesamt maximal zwei Wohneinheiten pro Gebäude zulässig sind, um ortsunübliche großformatige Kubaturen als maßstabsprengende Fremdkörper zu vermeiden.

 

Durch die Weiterentwicklung der Rechtsprechung ist die Festsetzung von Einzel- und Doppelhäusern jedoch nicht mehr wirksam. Die Begriffe „Haus“ und „Gebäude“ werden im Planungsrecht anders ausgelegt, als es umgangssprachlich und von den Menschen vor Ort verstanden wird und sind nicht mehr gleichbedeutend.

 

Das Planungsrecht versteht als Einzelhaus heute einen freistehenden Baukörper, bei dem die Anzahl der Wohnungen zunächst unerheblich ist. Ein Einzelhaus kann aus mehreren Gebäuden bestehen. Dadurch entstehen in Meiendorf nun mehrere aneinandergebaute Gebäude, was folgerichtig zu einer erhöhten Ausnutzung der Baufläche führt. Dieses bedingt eine größere Flächenversiegelung, die insbesondere auch aufgrund des nahen Volksdorfer Waldes und vor dem Hintergrund zunehmender Starkregenfälle kritisch betrachtet werden muss. Zudem bedienen die Neubauten, die sich aufgrund ihrer Massivität der zurzeit übermäßigen Bebauung, dient nur den Interessen der Investoren und schafft keinen bezahlbaren Wohnraum für Normalverdiener.

 

So entstand eine Bürgerinitiative, die ihren Unmut über die Bebauungsentwicklung klar zum Ausdruck brachte und zunächst sich an Vertreter des SPD-Distrikts wandten. Nach weiteren Gesprächen zwischen Initiative und SPD- Fraktion unter Beteiligung unseres Senators für Finanzen und Bezirke, Andreas Dressel gelang es nach zähem Ringen, in der Bezirksversammlung zunächst im November auf Antrag der SPD-Grünen Fraktion einen Prüfauftrag an die Verwaltung zu formulieren. Damit wurde diese gebeten zu prüfen, ob durch eine einfache

 

Textplanänderung, wie von der Initiative angeregt, die ausufernden Bebauungen zu begrenzen wären.

Die Prüfung der Verwaltung ergab zunächst, dass ohne eine Änderung des Bebauungsplans die gängige Praxis nicht abgewendet werden kann.

 

Deswegen beschloss die Bezirksversammlung am 13.12.2018 in einem erneuten Antrag der Rot-Grünen Fraktion, der gemeinsam mit den Fraktionen der CDU und der LFG eingebracht wurde, ein Bauplanungsvorhaben umgehend einzuleiten, eine Öffentliche Plandiskussion zeitnah durchzuführen und eine Veränderungssperre mit sofortiger Wirkung einzuleiten. So werden bis zum Ausgang des Planvorhabens alle Bauvorhaben, die einer Befreiung bedürfen, sozusagen „auf Eis gelegt“.

 

Die Öffentliche Plandiskussion hat am 28.01.19 in der Aula der STS Meiendorf unter reger Beteiligung der Bevölkerung stattgefunden und wird derzeit von der Verwaltung ausgewertet.

 

Ziel der SPD ist aber nach wie vor den Bebauungsplan Rahlstedt 78/Volksdorf 25 wird so geändert, dass aus mehreren Gebäudeteilen zusammengefügte Häuser nicht mehr gebaut werden können und der Einfamilienhauscharakter des Virtels erhalten bleibt. Davon abgesehen sollen Einschränkungen für Grundeigentümer weitgehendste vermieden werden.

 

 

 

 

 

Weltweite Nachhaltigkeit als Grundlage für ein

 verantwortungsvolles und besseres Leben

 

 Die UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung wurde im September 2015 auf der Generalversammlung verabschiedet und weltweit ratifiziert, auch vom Deutschen Bundestag.