Neue Planungen für das Einkaufszentrum Spitzbergenweg vorgestellt

Im Planungsausschuss der Bezirksversammlung wurde in der Januar-Sitzung eine neue Planungsvariante von der Firma Profilia, als Trägerin des Vorhabens, vorgestellt.

(Die Beschlussvorlage samt Anlagen finden Sie hier unter Tagesordnungspunkt 5.5.)

 

In der öffentlichen Plandiskussion am 12.05.2014 war von Seiten diverser Anwesenden insbesondere die Höhe der Baukörper zum Spitzbergenweg, die Abwicklung des Verkehrs und die Integration der vorhandenen Einzelhändler und Dienstleister kritisiert worden.

Daraufhin wurden die Pläne entsprechend überarbeitet und nun neu vorgestellt.

 

Die Erdgeschosse bleiben Einzelhandel und Parkflächen vorbehalten. Zusätzlich zu einem großen Edeka-Markt werden den ansässigen Einzelhändlern wieder kleine Ladenflächen angeboten. Des Weiteren ist ein bisher noch nicht vertretener Fachmarkt vorgesehen. Im ersten Obergeschoss ist ein weiteres Parkdeck, sowie Flächen für Praxen und Büros geplant, die barrierefrei über Fahrstühle zu erreichen sein werden. Die anderen Stockwerke sind für 125 Wohnungen vorgesehen, wovon 30% Eigentumswohnungen und weitere 30% öffentlich geförderte Mietwohngen sind. Ein hoher Energiestandard, begrünte Dächer und Solarenergiekollektoren entsprechen den heutigen Anforderungen an Nachhaltigkeit. Die Wohngeschosse sind zurückgestaffelt. Damit ergibt sich auch die gewünschte optische Auflockerung.

 

Nach der ersten Einschätzung eines Gutachters seien „die entstehenden Verkehre funktional und verträglich gut abwickelbar“. Die Einfahrt zur Parkgarage für den Einzelhandel liegt am Spitzbergenweg, die Ausfahrt an der Stichstraße zum Wildschwanbrook, wo auch die Waren-Anlieferung erfolgen soll. Die Zufahrt zu den Tiefgaragenplätzen der Wohnungen plant man an der Kehre beim Penny-Markt, der unverändert erhalten bleibt. Für den Busverkehr ist ein Teil der bisher als Busumfahrt genutzten Straßenverbindung zwischen Spitzbergenweg und Wildschwanbrook entbehrlich und kann für eine zusammenhängende Entwicklung aufgehoben werden. Der Abschnitt vor der Rogate-Kirche wird voraussichtlich als öffentliche Stichstraße erhalten bleiben. Die vom U-Bahnhof Berne kommende Buslinie 275 führt wie bisher an der Haltestelle Wildschwanbrook. Zeitweise dort endende Busse wenden dann in dem Kreisverkehr an der Kreuzung Spitzbergenweg/Meiendorfer Straße und erreichen Warteplätze („Überlieger“) am Spitzbergenweg vor der Parkgarage. Dort kann eventuell sogar eine neue Haltestelle vor dem Lebensmittel-Markt eingerichtet werden. Gegebenenfalls ist auch eine Haltestelle zum Aussteigen auf der gegenüberliegenden Seite des Spitzbergenwegs erforderlich. Details sind im weiteren Verfahren noch abzustimmen. Für die Metrobuslinie 24 ändert sich nichts.

 

Im Rahmen des Verfahrens wird es unter anderem noch ein Lärmgutachten, eine Freiraumplanung und ein Konzept für das Regenwasser geben. Bis zum Baubeginn dürfte es noch etwa zwei Jahre dauern.

 

Zustimmung gab es auch von der Bezirksverwaltung. Die nun vorgestellten Pläne wurden als realistisch umsetzbar begrüßt.

 

Im Planungsausschuss fand sich eine breite Mehrheit zur Fortführung des Verfahrens. Einzig die CDU sieht im Spitzbergenweg keinen Handlungsbedarf und enthielt sich der Stimme.

 

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